„Friederike“-Schäden überschreiten Milliardenschwelle
„Friederike“-Schäden überschreiten Milliardenschwelle
zweitkostspieligste Wintersturm der letzten Jahrzehnte. Der deutsche Versicherer-Gesamtverband
GDV geht in einer Hochrechnung von einem Schadensvolumen von einer Milliarde Euro aus. Nur
„Kyrill“ schlug 2007 noch härter zu; damals mussten die Versicherer etwa doppelt so viel ausschütten
wie infolge von „Friederike“.
Von deren Schäden entfällt rund ein Zehntel auf Kraftfahrzeuge, den Löwenanteil machen mit 900
Millionen Euro Sachschäden an Gebäuden aus. Diese Zahlen spiegeln allerdings nur die versicherten
Schäden wider, das tatsächliche Schadensausmaß ist wesentlich größer. Denn zum einen verfügen
bei Weitem nicht alle Immobilienbesitzer über eine Gebäudeversicherung. Und zum anderen werden
Kfz-Sturmschäden nur im Rahmen einer Kasko- oder (eingeschränkt) Teilkaskopolice erstattet.
Nach „Sebastian“, „Xavier“, „Herwart“ und „Burglind“ war „Friederike“ bereits der fünfte
nennenswerte Sturm in dieser Saison. Laut Meteorologen gab es früher zwar auch viele Stürme,
deren Wucht war aber geringer. Im Zuge des Klimawandels wird erwartet, dass Extremwetterereignisse zunehmen.
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